Die Magie Apuliens

“Nach Jahrhunderten des Dornröschenschlafs wurde Apulien wiederentdeckt. Ein schönes, wildes Stück Erde im Süden Italiens. Doch auf Schritt und Tritt begegnet man den Spuren einer glanzvollen Vergangenheit.”

Der Artikel “Die Magie Apuliens” erschien 1993 im Magazin “Abenteuer & Reisen”. Text: Veronika Pelikan, Fotos: Toni Anzenberger
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Weiße Staubfahnen im Schlepptau, schaukelt der betagte „Kapitän“ die Schotterpiste entlang. Die Luft steht still, der feine Sand klebt an der Haut. Die asphaltierte Bundesstraße haben wir bei Lesina verlassen. Das war vor mehr als drei Stunden. Stunden der Einsamkeit. Denn Autos, die uns entgegenkommen könnten, gibt es in dieser Gegend – zum Glück – keine. Zum Ausweichen wäre auf der schmalen Küstenstraße auch kaum Platz. In den vertrauten Duft von warmen Harz und Rosmarinsträuchen mischt sich der ebenso unbeschreibliche, wie unverwechselbare des Meeres – Salzwasser und Seetang. Tief unten, zwischen den Pinien blitzt grünblau die Adria. Und plötzlich, nach einer Kurve, auf einer jäh abfallenden Klippe – Peschici: eine handvoll blendendweißer Kuppeln, an den Fels geschmiegt, beherrscht vom mächtigen grauen Staufer-Kastell.

Dreißig Jahre liegt diese Kindheitserinnerung zurück. Jahr für Jahr habe ich mich auf diesen atemberaubenden Anblick gefreut und Jahr für Jahr hat er sich verändert. Anfangs langsam, kaum merklich, dann mit zunehmendem Tempo.

Vor rund zweieinhalb Jahrzehnten hat der Fremdenverkehr Einzug gehalten in Apulien. Die ersten Touristen, die Ende der 60er Jahre eher zufällig Sporn und Absatz des Stiefels bereisten, hatten das Privileg eine Gegend wiederzuentdecken, die selbst die Italienern vergessen hatten; eine Region, die sogar im Vergleich zum wirtschaftlich unentwickelten Süden rückständig schien und den ersten Urlaubern eine gehörige Portion Pioniergeist abforderte.

Fast 800 Kilometer lang ist die Küste Apuliens, die vom Promotorio del Gargano über das Kap von Santa Maria di Leuca bis Tarent reicht. Im Norden, der sogenannten Capitanata, erstreckt sich die fruchtbare, aber trockene Ebene des Tavoliere di Foggia und die Halbinsel des Gargano – wahrscheinlich die schönste Küstengegend Apulies: Schroffe Klippen wechseln mit weißen Sandstränden, die Kalksteinküste ist von unzähligen geheimnisvollen Grotten durchzogen, die Wucht der Brandung hat malerische Formen in den Fels gehauen: Bögen, spitze Nadeln und Arkaden.

Die Zeiten der Schotterpiste sind vorbei. Heute führt eine „Superstrada“ über die Halbinsel des Sporns, fast bis zum einstigen Fischerdorf Peschici. Die deutschen, österreichischen, holländischen und belgischen Freizeitnomaden, die zwischen Juni und September einfallen, versuchen, auf wilder Flucht vor der Hitze, die Strecke zu den Campingplätzen an der Küste so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Vorbei am Lago di Varano und Lago di Lesina, den fischreichen Lagunengewässern im Norden der Halbinsel, vorbei an den kleinen Ortschaften hoch oben im Monte Gargano. Der Tavoliere di Foggia ist einer der „Brenn-Punkte“ Italiens. Temperaturen um die 40 Grad gehören zum Alltag.

Die Flucht durch das Fegefeuer gelingt immer besser: Unter den kleinen Ort Cagnano Varano hat man einen Tunnel gegraben, damit sich die Wohnwagenkarawanen nicht mehr mühselig durch seine enge Gassen winden müssen. In wenigen Sekunden schlüpfen sie – fast unbemerkt – unter umtriebigen Marktplätzen mit schattigen Cafés, verwinkelten Kirchen und verschlungenen Treppen durch.

Weiter geht es entlang endloser Reihen von Olivenbäume, deren silbriger Schimmer fast unwirklich mit der roten Erde kontrastiert. Lange haben die Bewohner dieses karstigen Landstrichs gegen die mediterrane Kraft der Sonne gekämpft, die den Boden so trocken macht wie Staub und den kleinen pugliesischen Tomaten ihren intensiven Geschmack einbrennt.

Heute durchziehen die dicken Rohre der Bewässerungsanlagen das Land und lassen Oliven- und Lorbeerbäume, Wein und Getreide gedeihen. Über 2000 Kilometer weit kann man die häßlich-grauen Rohre, Prestigeprojekt der Regierung Mussolini, verfolgen. Wie lebensspendende Adern pumpen sie das Wasser der Sele-Quellen von Salerno bis hinunter ins Salentino, nach Santa Maria di Leuca am Südzipfel des Absatzes. Besiegen können sie die Trockenheit nicht.

Die meisten Urlauber bemerken die Rohre kaum; sie stammen aus Gegenden, die das Problem desWassers nicht kennen. Meist gelangen sie auch gar nicht bis ins Landesinnere, wo – im Gegensatz zur erschlossenen Küste – vieles noch so ist, wie es mir damals vor dreißig Jahren begegnete. Von der „Superstrada“ aus sehen sie bestenfalls einst pompöse, längst dem Verfall preisgegebene Gutshöfe inmitten von Olivenhainen, die sie daran erinnern könnten, daß der fruchtbare apulische Boden seit Jahrtausenden allen denkbaren „Herrschaften“ Untertan und zu eigen war, nur niemals den Apuliern selbst.

Illyrer, Griechen, Römer, Goten und Langobarden, Byzantiner und Sarazenen, Normannen und Hohenstaufer, Anjou und Arragonier stritten sich – auf dem Rücken der meist in bitterer Armut lebenden apulischen Hirten und Bauern – um die Vorherrschaft in der strategisch wichtigen Region: Der Stiefel beherrscht das Zentrum des Mittelmeeres. Manfredonia, Barletta, Trani, Molfetta, Besceglie, Bari, Monopoli, Brindisi und Otranto: zahlreiche florierende Hafenstädte säumen die Küste Apuliens.

Bereits die Griechen, die um 800 v. Chr. die ersten Kolonien der Magna Greca in Süditailien gründeten, wußten um die Bedeutung des Gebiets als Brückenkopf zwischen Europa und dem Orient. Ihre – längst zertsörte – Hafenstadt Sybaris, um 721 v . Chr. im Golf von Tarent gegründet, gilt bis heute als Synonym für sagenhaften Reichtum.

Apulien – ein idealer Ausgangspunkt für kriegerische Abenteuer, stetes Objekt der Begierde ambitionierter Kaiser, Könige und Feldherren, die sich ihren Tatendrang einiges kosten ließen. König Pyrrhos errang bei Ascoli einen Sieg, der ihn nicht so recht froh zu stimmen vermochte, und bei Cannae, an den Ufern des Ofanto, lieferten sich 216 v. Chr. der Karthager Hannibal und das römische Heer eine der blutigsten Schlachten der Antike. Über 70.000 Soldaten sollen dabei das Leben gelassen haben, was allerdings dem Stolz der Römer keinen Abbruch tat, die legendäre Via Appia bis in die Hafenstadt Brindisi verlängert zu haben.

Die „Superstrada del Gargano“ hingegen endet ganz unvermittelt in Rodi Garganico. Das Tempo der Touristen-Legionen wird so jäh auf süditalienisches Niveau reduziert. Nicht einen potentiellen Gast wollte man entgehen lassen und hat sich daher gegen die Fortsetzung der Straße mit Erfolg zur Wehr gesetzt. Zu lange hatten Staat und Regierung die kleine Gemeinde vergessen – wie auch der Rest der Welt über Jahrhunderte kaum mehr Notiz von Apulien nahm. Keiner der bekannten Italienreisenden, von Goethe über Madame de Stael bis Stendhal, ist je bis hierher vorgedrungen; die Region findet daher in keiner der berühmten Reiseschilderungen Erwähnung.

Heute ist auch das anders. Apulien gilt als fashionables Reiseziel. Die wildromantischen Schluchten der Murge – der Ausläufer des Apennin –, die normannischen Kathedralen der Terra di Bari, das grandiose Castell del Monte des Stauferkaisers Friedrichs II. und die rätselhaften Kegelhäuser – Trulli – in der Valle d’Itria, ziehen nicht nur Bildungsreisende an. Im Salentino, der Spitze des Absatzes, die das ionische vom adriatisches Meer scheidet, wurde eifrig in den Fremdenverkehr investiert: Luxuriöse Ferienanlagen wie der Club Mediterranée und der Club Robinson haben sich in der Nähe der Barockstadt Lecce niedergelassen.

Und auch durch Rodi drängen sich die Auto-Kolonnen der Fremden, quetschen sich zwischen flanierende Urlauber, herumalbernde Jugendliche und Familien mit Kleinkinderscharen, vorbei an Kiosken mit grellbunten Süßigkeiten. Fast überollen sie die auf Decken aufgebreiteten Waren der „Vu Cumprà“*, fliegenden Händlern aus der dritten Welt, deren Angebot vom afrikanischen Ledergürtel bis zum obligaten Sonnenuntergang in Acrylfarben nichts vermissen läßt. Touristen, das hat man auch hier rasch erkannt, bringen schnelles Geld und jeder will ein bißchen davon. (*Anm.: Verballhornung von „Vuoi comprare“, „willst Du kaufen“)

Natürlich begnügen sich nicht alle mit derartigen Lappalien. Entlang der Küste irritieren immer wieder nahe dem Meer aufragende Hochbauten, Hotels oder Ferienappartements, deren Konstruktion wohl nur mittels großzügiger und an den richtigen Stellen verteilter Trinkgelder möglich war. Einst malerische, jetzt bequem ausgebaute Küstenstraßen trennen unbarmherzig Strand und Ortschaften. Erst spät begann man auch hier zu begreifen, daß der Tourismus nicht allein durch Neubauten zu fördern ist, und erstellte eilig Flächenwidmungspläne. Ob sie auch greifen werden, bleibt abzuwarten.

Als ich Pechici vor drei Jahrzehnten das erste mal sah, waren einige der in den Fels geschlagenen Höhlen noch bewohnt. Heute dienen sie als Ställe und Garagen. Auch hier wurden „neue Kapazitäten“ für den Fremdenverkehr geschaffen. Und dennoch: den ureigenen Charakter des Ortes konnten sie nicht auslöschen.

Es ist Mittag in Peschici. Ich sitze vor Elias Bar am Corso Garibaldi um den obligaten „Aperitivo della Casa“ einzunehmen. Es gibt wohl kaum ein süditalienisches Dorf, in dem Hauptstraße oder Hauptplatz nicht den Namen des berühmten Kämpfers gegen die Bourbonen tragen, der im 19. Jahrhundert Italien einte. Natürlich gibt es auch im Norden Straßen, die nach dem Anführer der berühmten „1000 Mann“ benannt sind, aber dort hat die Begeisterung inzwischen nachgelassen. Zu viel Geld ist nach Ansicht der Norditaliener in den armen Süden geflossen und auf dubiose Weise versickert. Zu viele Industrieprojekte, für die Betreiber, Politiker und Gemeinden hohe Unterstützungsgelder kassieren, existieren bei genaueren Nachforschungen nur auf dem Papier. Aber so genau wollen das die Beteiligten zumeist gar nicht wissen. Eine Hand wäscht die andere. Man hat gelernt, sich durchzuschlagen.

Elia tritt aus der Bar und setzt sich neben mich. Gemeinsam betrachten wir den Corso, der unter der flirrenden Mittagshitze bewegungslos daliegt. Ein Hund döst im Schatten. Eine Vespa knattert vorbei. Die Dorfbewohner sitzen beim Mittagessen. Es riecht nach Fisch und Pasta. Die Touristen liegen am Strand in der Sonne und Peschici scheint so friedlich wie vor 25 Jahren.

Im Oktober, erzählt mir Elia, wird er nach Österreich kommen, vielleicht auch weiter nach Deutschland, und Freunde besuchen. Was sollte man hier im Winter, wenn die Urlauber abgereist sind, denn schon anfangen? Geschäfte und Restaurants, Bars und Diskotheken haben geschlossen; die wenigen Gäste, die dann seine Bar aufsuchen, werden von Elias Mutter betreut. Das Geld muß ohnehin während der Saison hereingebracht werden – auch der Bauer kann schließlich nicht im Winter ernten.

Der Tourismus – heute neben der Landwirtschaft wichtigster Wirtschaftsfaktor – hat die Entwicklung Apuliens maßgeblich beeinflußt. Besonders im Gargano leben nur noch wenige von der Fischerei und vom Olivenanbau, von der Landwirtschaft oder der Schafzucht, die nach wie vor Haupteinnahmequellen Apuliens darstellen.

Viele Jugendliche arbeiten im Sommer als Saisonarbeiter und langweilen sich im Winter zu Tode. Das Leben, das im Sommer locker und modern schien, kehrt wieder zu süditalienische Strenge zurück. Statt leichbekleideter Touristen vor dem Café sitzen schwarzgekleidete Witwen und Großmütter samt Enkelkindern vor ihren Türen auf der Straße. Nichts könnte ihrem wachsamen Blick entgehen. Aber meistens passiert sowieso nichts.

Wer nicht zu den Besitzenden zählt aber dennoch Pläne und Ziele hat, zieht daher Turin oder Mailand, Mekka und Medina der italienischen Wirtschaft. Meist ist der Empfang dort alles andere als freundlich: Süditaliener stellen einen großen Teil der billigsten Arbeitskräfte in den norditalienischen Industriemetropolen. Sie arbeiten in Textilfabriken oder an den Fließbändern bei Fiat. Und nicht selten werden sie wie Gastarbeiter im eigenen Land behandelt. Trotzdem nähren die Beispiele jener, die es „geschafft“ haben, Hoffnungen und Träume.

Jetzt ist Juli und derartiges Denken weit fort. Der 20.Juli ist der Tag des heiligen Elia und wie jedes apulische Dorf wird auch Peschici den Namenstag „seines“ Schutzpatrons mit großem Gepränge begehen. Die Straßen sind bereits mit elektrischen Girlanden geschmückt; die Statue des heiligen Elia, die ausgesuchte Würdenträger bei der pompösen Prozession durch den Ort tragen werden, ist über und über mit Goldschmuck – noble Leihgaben frommer Ortsbewohner – behangen.

Die verschiedenen Religionen, denen die wechselnden Siedler Apuliens dienten, haben hartnäckige Spuren hinterlassen: Vorchristliche Riten mischten sich mit katholischem Brauchtum und manifestieren sich bis heute an den traditionellen Feiertagen zu Ehren der Lokalheiligen. Um Mitternacht wird ein gewaltiges Feuerwerk den Himmel über der Baia di Peschici zum Erglühen bringen, und findige Fischer vermieten ihre Boote an Urlauber, die das Spektakel vom Meer aus verfolgen wollen.

Heute, am Tag vor dem Fest, ist alles noch ruhig. Ich sitze auf einer Terasse über der Bucht von Zaiana und blicke auf den Horizont. Der Wind hat sich gelegt, das Wasser ist glatt wie Öl. Es ist still. Sogar die Grillen haben zu zirpen aufgehört. Die untergehende Sonne verleiht dem Himmel einen eigentümlichen Orangeton, der zunehmend in grünliche Transparenz übergeht. Bald wird der Mond aufgehen, und mit ihm die Erinnerung an die zahlreichen Mythen und Märchen, die ich hier als Kind so oft hörte.

Jeder Ort kennt seine ganz persönlichen Legenden. Ganz nahe, in der Nachbarschaft hat sich das alles zugetragen. Der Alltag jedes einzelnen Dorfes ist mit geheimnisvollen Vorkomnissen verwoben, deren Wirkung andauert und der sich niemand entziehen kann. Gleich hier, in der Grotte von Manaccore etwa liegt – so will es die Legende – der kostbare Schleier der schönen Tochter des Piratenkönigs Khair-ad-Din, genannt Barbarossa vergraben, der im 16. Jahrhundert sein Unwesen trieb.

Geheimnisvolle Höhlen, Grottenkirchen und magische Orte findet man in Apulien auf Schritt und Tritt. Funde in der Grotta Paglicci bei Rignano Garganico belegen, daß sie den Menschen dieser Gegend bereits vor 23.000 Jahren als Unterschlupf dienten. Aus dem Neolithikum stammen die berühmten Grottensiedlungen von Molfetta. Der weiche Kalkstein bot jahrhundertelang frommen Mönchen und Eremiten Zuflucht. Im Grottenkloster San Nicola di Casole bei Otranto oder der pitoreske Karsthöhle von Altamura strebten die Asketen nach Loslösung von allem Weltlichen.

Die berühmteste ist aber die Grotte des heiligen Michael bei Monte St.Angelo, einer der wichtigsten Wallfahrtsorte des Mittelalters. Ein Abdruck im Fels erinnert Gläubige noch heute an die Stelle, an die der Erzengel seinen Fuß gesetzt haben soll.

„La cena è pronta“ – das Abendessen steht bereit. Die Rufe meiner Freunde reißen mich aus meiner Meditation. Ich werfe einen Blick in das erleuchtet Fenster. Im Kamin flackert ein Feuer und wirft warme Schatten in den anbrechenden Abend. Gianni röstet Bruschette – Weißbrot mit viel Knoblauch und herrlichem kaltgepreßten Olivenöl, das sein Vater selbst herstellt. Dazu gibt es Vino nero – schwarzen Wein, der so stark ist, daß er – unverdünnt genossen –, wie das Epos erzählt, selbst einen Zyklopen trunken machte. Dunkelviolett schimmert er im Glas.

Wie der Nachthimmel über Apulien. Gleich einer Perlenkette glitzern die Lichter der Fischerboote am Horizont. Lauer Nachtwind vertreibt die Müdigkeit eines heißen Tages. Hier oben auf der Klippe spürt man noch die Wärme vergangener Stunden, die in den Pinienwäldern gespeichert ist.

Am Strand hingegen wird es kühl. Gemächlich überspült die Flut die Sandbank, die die Ebbe geschaffen hat. Kleine Krabben flüchten unter Steine. Der Mond steigt auf und läßt das Wasser so durchsichtig erscheinen, daß man die Muscheln am Meeresgrund zu erkennen vermeint.

Noch ein Schluck des starken schwarzen Weins. So vieles hier hat sich verändert – die Magie Apuliens ist geblieben. Leise, wie ein Wiegenlied, schlagen die Wellen an den Strand.