Wie alles anfing

In den 50er Jahren unternahmen Carlo und Irma Pelikan aus Wien eine lange Reise entlang der adriatischen Küste. Sie kamen bis in den Gargano, damals noch ein wunderbar wildes Paradies, in das sich kaum ein Tourist verirrte. Carlo und Irma waren begeistert von der Schönheit der Natur und der Gastfreundschaft der Menschen. Sie erwarben ein Stück Grund, ewta eine Stunde Fußmarsch von Peschici entfernt, und bauten ein einfaches Haus in mediterranem Stil.

Die besondere Atsmosphäre des Hauses und der Landschaft machte Zaiana rasch zu einem Treffpunkt für Freunde und zahlreiche Gäste, unter ihnen berühmte Künstler wie der Schauspieler Klaus Maria Bandauer, die sizilianische Sängerin Etta Scollo oder der Maler Alfredo Bortoluzzi, der sich ebenfalls bei Peschici niedergelassen hatte.

In den 70er Jahren kamen die ersten Touristen nach Peschici – Campingplätze, Hotels und Restaurants enstanden. In den 80er Jahren wurde beschlossen, die Strände für den Tourismus zu erschließen, die ersten Konzessionen für die Vermietung von Sonnenschirmen und Liegestühlen wurden erteilt. Irma und Carlos Sohn Marco hatte die Hotelfachschule in Wien absolviert und erwarb eine Konzession für Zaiana.

Marco baute eine Kläranlage, stellte schattenspende Strohdächer anstelle der üblichen Sonnenschirmreihen auf, servierte seinen Gästen lokale Gerichte wie “Pane e Pomodoro” und organsierte Beachvolleyballtourniere. Während viele der Strände vom Massentourimus in Beschlag genommen wurden, blieb Zaiana eine entspannte, naturbelassene Oase.

Heute setzen sich die Kinder von Carlo und Irma – Marco, Carlo und Veronika – für die Bewahrung der Bucht ein, die zu einem Symbol der Umweltschutzbewegung im Gargano geworden ist. Ihre Überzeugung: Ein funktionierendes touristisches Konzept muss auf Nachhaltigkeit setzen und den Umweltschutz einbinden um langfristig seinen Bestand zu sichern.

Auf Facebook gibt es eine wachsende Comunity von Freunden und Gästen, die diese Werte teilen.